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Steinbauerkapelle



erbaut 1828, 693m

Dass eine "Frau im Schneesturm erstickt" oder "beim Schöpfbrunnen des Hauses ein Kind ertrunken" sei, wird als Grund für die Errichtung der Kapelle im Jahre 1828 angegeben. Ein Votivbild im Altarraum mit der Darstellung der Errettung eines Mädchens aus einem Brunnen bestätigt die zweite Erzählvariante.
Über fünf Stufen aus Stainzerplatten erreicht man die auf Säulen gestützte Laube mit flacher Decke. Der Schrift an der Giebelseite: "Hl.Maria Rein bitte für uns!" entnehmen wir, wem sie geweiht ist. Ob es neben der Dekormalerei an der Eingangsfront auch Bilddarstellungen gab, lässt sich nicht mehr feststellen. In die Seitenwände ist je ein Fenster gesetzt, das eternitgedeckte Dach über der Apsis abgewalmt. Eine Eisengittertüre verschließt den Kapellenraum. Dieser weist ein Tonnengewölbe mit Stichkappen und einen gemauerten und marmorierten Altar auf. Auf ihm thront eine Maria Immaculata, davor ist ein Kruzifix gestellt. Die Nischen in den Seitenwänden sind bemalt, links mit einem Bild der Hl.Katharina, rechts mit dem des Hl Nepomuk.
In den Sommermonaten kommt man hier noch jeden ersten Sonntag im Monat zum Rosenkranzbeten zusammen, doch die österliche Speisensegnung findet nicht mehr statt.
(Quelle: Winfried Bräunlich - Dr. Dieter Weiss: Zeichen am Weg, Stainz, 2009)



Altar


Gründungslegende der Steinbauerkapelle


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