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Georgskapelle



Georgskapelle auch "Jürgenkapelle" 354 m

erbaut 1877 an Stelle einer Kirche mit Friedhof.

Die Figur des Hl. Georg soll noch aus der alten Kirche stammen. Hölzerner Dachreiter mit 2 Glocken. Der aufwändig gestaltete Rundbogeneingang ist mit einer Blechtür verschlossen, in deren Sichtfenster ein Marien- und ein „IHS“- Monogramm eingearbeitet sind. Der Innenraum verfügt über eine Gewölbedecke mit Gurtbögen, die auf Wandpfeilern ruhen. Ein Hufeisen in der Kapelle erinnert an die Türkeneinfälle im Gebiet.
Der hl. Georg ist einer der 14 Nothelfer und Märtyrer. Georg, der den Drachen mit der Lanze durchbohrte, lebte im 3.JH. In der Türkei. Gedenktag 23.April,wichtiger Termin für die Landwirtschaft. Patron der Bauern, Reiter und Wanderer. Hilfe für Pferde und Vieh und gutes Wetter. Der hl. Georg ist auch Namensgeber für Georgsberg.
(Quelle: Winfried Bräunlich - Dr. Dieter Weiss: Zeichen am Weg, S.35, Stainz 2012)


Die Arbeitsgruppe 1934



Im Oktober 1934 hat Dr. Rupert Pitter, damals Pfarrer in Gams, den Boden und die Fundamente der ehemaligen Kirche St.Georg in Ettendorf in Zusammenarbeit mit dem Bundesdenkmalamt freigelegt. Das Kirchenschiff hatte eine Größe von etwa 14m mal 14m, daran war im Westen und Osten je ein nicht allzu hoher Turm angebaut. Die Türme, aber auch die angrenzende Friedhofsmauer waren mit Schießscharten ausgestattet, also kann man annehmen, dass die Kirche auch die Funktion einer Zufluchtsstätte innegehabt hatte. Neben dem Hauptaltar verfügte die Kirche über zwei Seitenaltäre. Der Bau soll schon im 10. bis 11.Jh. Entstanden sein. (Quelle: Nachlass Dr. Rupert Pitter, Diöz. Archiv, Graz)

Foto: Die Arbeitsgruppe 1934 (Fotonachweis : Nachlass Dr.Rupert Pitter)



Blick von Georgskapelle Richtung SW


Altar Georgskapelle


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